Nebenschilddrüsen-Ultraschall und -Szintigraphie

Untersuchungsablauf

In einem ausführlichen Gespräch besprechen Sie mit einem unserer Ärzte Ihre Beschwerden, die bisher durchgeführten Untersuchungen und Behandlungen, sowie den Ablauf der geplanten Untersuchung.

Im Anschluss erfolgt eine Ultraschalluntersuchung Ihrer Schilddrüse. Dabei wird die Größe der Schilddrüse bestimmt, die Beschaffenheit des Schilddrüsengewebes beurteilt und ggf. vorhandene Knoten ausgemessen und dokumentiert. Insbesondere bei Knotennachweis ist häufig eine weiterführende Schilddrüsenszintigraphie sinnvoll.

Zur Nebenschilddrüsenszintigraphie wird eine Spur einer radioaktiven Substanz über eine Venenverweilkanüle in Ihre Armvene injiziert. Die Substanz wird innerhalb von Minuten von den Schilddrüsenzellen und den Nebenschilddrüsen aufgenommen. Während die Schilddrüse die Substanz rasch wieder abgibt, verweilt die Substanz in den Nebenschilddrüsen länger und es findet sich eine zunehmende Kontrastierung der Nebenschilddrüsen. Die Strahlenbelastung ist vergleichbar mit einer Computertomographie. Die verwendeten Substanzen werden sehr gut vertragen, allergische Reaktionen sind nicht bekannt.

Nach einer Einwirkzeit von ca. 15 Min. erfolgt die Aufnahme in Rückenlage durch die sog. Gammakamera, die über Ihrem Kopf positioniert wird. Bei dem Gerät handelt es sich um keine geschlossene Röhre. Es ist zu den Seiten hin offen und macht keinen Lärm. Daher werden die Aufnahmen auch bei bestehender Platzangst meistens gut toleriert. Während der gesamten Untersuchung werden Sie durch eine unserer MTAs betreut, die sich ständig in Rufweite befinden.

Nach ca. 1,5 Stunden erfolgt eine weitere Aufnahme. Dabei rotiert die Kamera auch langsam um Ihren Kopf. Bei dem Gerät handelt es sich um keine geschlossene Röhre. Es ist zu den Seiten hin offen und macht keinen Lärm. Daher werden die Aufnahmen auch bei bestehender Platzangst meistens gut toleriert. Während der gesamten Untersuchung werden Sie durch eine unserer MTAs betreut, die sich ständig in Rufweite befinden.

Die erstellten Bilder werden auf Papier ausgedruckt und dem behandelnden Arzt zur Befundung vorgelegt.

In einem abschließenden Gespräch bespricht der Sie betreuende Arzt mit Ihnen den Befund. Den Arztbrief sowie die erstellten Aufnahmen bekommen Sie in der Regel gleich mit.